Titel: Warnhinweise
Themen: Smartphones
Medium: Film

Als das Auto erfunden wurde schuf man die Möglichkeit große Entfernungen relativ schnell zurücklegen zu können und Orte zu erreichen, die man sonst vielleicht nicht erreicht hätte. Seltsamerweise führte die Erfindung des Autos aber auch dazu, dass man Orte plötzlich nicht mehr erreichte. Nämlich jene Orte zu denen keine Straße führte. Wenn wir eine Erfindung machen, dann steckt darin häufig ein Gewinn und eine Vereinfachung für unser Leben und zugleich die Gefahr, dass wir ohne diese Erfindung plötzlich nicht mehr zu Recht kommen und die einfachen Dinge des Lebens zu Hürden werden. In jedem Ding steckt auch eine Gefahr. Und davon erzählt uns der erste Platz.

Punkte: Idee: 27 , Realitätsbezug: 25, Qualität: 19, Wirkung: 14, Einsetzbarkeit: 13.

Titel: (kein Titel)
Themen: Alkohol / Social Medias
Medium: Film

Es gab mal eine Zeit, da haben Präventionsprojekte auf Abschreckung gesetzt. Da wurden schlimme Szenarien ausgemalt, was einem alles passieren könnte: wenn man Drogen nimmt, oder trinkt oder raucht. Das ist auch heute noch oft so. In den letzten Jahren haben wir immer wieder beobachten können, dass auch in den LUTSCH-Beiträgen am Ende der Krankenwagen oder der Tod eines Schülers stehen musste. Das kann betroffen machen. Es führt aber auch dazu, dass man als Jugendlicher schnell sagen kann: ja, soweit übertreibe ich es ja nicht. Diese Folgen von Sucht haben mit mir doch nichts zu tun. Deshalb hatte ich mir schon immer auch Präventionsprojekte gewünscht, in denen man die negativen Folgen viel leichter entdecken kann, weil man sie vielleicht schon selbst erlebt hat oder weil man sie schon bei Bekannten beobachten konnte. Kein Tod, sondern nur eine vermeintliche Kleinigkeit. So etwas ist dem zweiten Platz gelungen.

Punkte: Idee: 20 , Realitätsbezug: 18, Qualität: 14, Wirkung: 10, Einsetzbarkeit: 10.

Titel: Alleingelassen
Themen: Kinder süchtiger Eltern
Medium: Film

Es gibt viele Suchtpräventionsprojekte. Sie alle haben eines gemeinsam: sie haben das Ziel einen Menschen vor Gefahren zu schützen. Den betroffenen Menschen. Sie wollen beispielsweise dass ein Jugendlicher nicht trinkt oder raucht oder andere Drogen nimmt. Und sie tun das, indem sie vor den Folgen warnen. Sie erzählen uns, dass wir selbst beim Konsum Schaden nehmen könnten. Dabei fällt eine Frage häufig unter den Tisch: was macht die Sucht mit den anderen? Der dritte Platz widmet sich genau diesem Thema.

Punkte: Idee: 20 , Realitätsbezug: 18, Qualität: 14, Wirkung: 10, Einsetzbarkeit: 9.

   
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